..neue Wege

Mit den Weihnachtsspenden 2012 konnten wir ein kleines tunesisches Mädchen, das auf den Rollstuhl angewiesen ist, unterstützen. Sie erhielt einen Kinderrollstuhl und um spastische Lähmungen zu vermeiden wird die Krankengymnastik finanziert.

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Nachdem sich die politische Lage in Libyen normalisiert hatte und unsere humanitäre Hilfe nicht mehr dringend gebraucht wurde, unterstützen wir seit mehreren Monaten eine private deutsch-syrische Hilfsorganisation.

Diese bringt direkte Hilfe nach Syrien und in die türkischen Flüchtlingslager. Bislang konnten wir mit Verbandsmitteln, Medikamenten und Spielsachen für die Kinder helfen. Wir freuen uns, daß sich auch für Syrien viele helfenden Hände gefunden haben und danken allen Spendern.

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Neues aus Tripoli…

Am 27.3.12 durfte unser Kontakt vor Ort Dr. Ismail vom Tripoli Medical Center den Racing Aid Container endlich aus dem Freihafen holen. Der Container wurde schnellstmöglich entladen, die Lebensmittel, welche das MHD überschritten haben, werden der Vernichtung zugeführt. Ärzte vor Ort kümmern sich momentan um die Verteilung der Hilfsgüter auf die örtlichen Krankenhäuser. Ahrar Tarabulus hatte zugesagt, zum Entladen zu kommen und die für sie bestimmten Spenden entgegenzunehmen. Leider erschien jedoch niemand. Da bisher keine weitere Kontaktaufnahme durch Ahrar Tarabulus erfolgte, stellte sich uns und unseren Partnern vor Ort die

Frage: Was tun? Schließlich haben wir keine Lagermöglichkeiten vor Ort.

Ausschlag gebend konnte nur der Wille der Spender sein, die entschieden haben, daß sämtliche für Ahrar Tarabulus bestimmten Hilfsgüter mit einem für kommende Woche geplanten Hilfstransport in den Süden Libyens gehen, wo sie an die Hilfsbedürftigen verteilt werden.

Wir danken all unseren Spendern und allen Menschen, die zum Gelingen von Racing Aid beigetragen haben.

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Es gibt gute Nachrichten!

Nach zähen Verhandlungen sind die Hafenbehörden Tripoli nun bereit, unseren Container freizugeben. Sie verlangen allerdings, daß die Lebensmittel, die in den vergangenen 3,5 Monaten seit dem geplanten Eintreffen des Containers am 18.11.2011 das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, auf unsere Kosten vernichtet werden. Es handelt sich dabei um 280 kg von insgesamt 4 Tonnen. Auch von Ahrar Tarabulus sind Lebensmittel betroffen. In welcher Höhe Kosten anfallen und wie groß der Anteil für Ahrar Tarabulus ist, wissen wir noch nicht. Nach all den Monaten bürokratischer Herausforderungen ist dies der einzige Weg, die Spenden endlich zu den Menschen zu bekommen, die auf unsere Hilfe warten.

(Marc Disselhoff)

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Update

UPDATE von Marc Disselhoff

Am 31.10.11 verließ unser Racing Aid 3 Container Hemmingen mit DHL, da uns von DHL der kürzeste Seeweg zugesichert worden war. Planmäßige Ankunft in Tripoli war der 18.11.11. Alle europäischen Zollformalitäten hatten wir zuvor gewohnt problemlos und korrekt abgewickelt. Am 8.11.11 verließ das Schiff mit unserem Container Hamburg und erreichte Malta wie geplant. Der Weitertransport nach Tripoli verzögerte sich aufgrund eines defekten Feederschiffes um einige Wochen. Daher war unsere Freude groß, als der Container am 23.12.11 endlich heil in Tripoli ankam. Die notwendigen Frachtpapiere waren in der Zwischenzeit ebenfalls wohlbehalten in Tripoli eingetroffen. Besonders die medizinischen Hilfsgüter, wie z.B. Infusionen, Gefäßprothesen und Rollstühle werden von den Ärzten und Patienten vor Ort dringend erwartet.

Leider wird bis zum heutigen Tag der Container von der Hafenbehörde Tripoli mit wechselnden, allesamt fadenscheinigen Begründungen festgehalten. Alle Versuche lokaler Ärzte, Zugriff auf die Hilfsgüter zu erhalten sind bislang gescheitert. Selbst die Bemühungen des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft eV Hamburg, der nationalen und internationalen Presse und der Botschaft zeigen bis dato keine Wirkung.

Die anhaltenden zeitlichen Verzögerungen von derzeit weit über 2 Monaten sind besonders deshalb ärgerlich, weil bei Spenden im Wert von mehreren zehntausend Euro inzwischen das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht oder überschritten ist. Enttäuscht über die Blockade der Hilfslieferung sind nicht nur die Ärzte vor Ort und wir, sondern auch eine lokale Organisation (Ahrar Tarabulus), die von Racing Aid im Juni und September mit Sachspenden unterstützt wurde, und für die eine Spende aus Deutschland im Container kostenlos transportiert worden war, da die Organisation über Wochen keine andere Transportmöglichkeit der Spende nach Libyen gefunden hatte.

Wir hoffen, daß der Container freigegeben wird, bevor noch mehr Hilfsgüter das Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen, und daß unsere Hilfe bald bei den Menschen in Libyen ankommt.

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Die Hilfssendung ist angekommen

Unser Container ist am 23.12.2011 im Freihafen Tripoli mit dem Containerschiff Stadt Hameln gelandet. Am 26.12. konnten unsere Freunde ihn sehen, sie mußten ihn auspacken und die Einfuhrbehörden haben von den Lebensmitteln und Medizinprodukten Proben genommen. Sobald die Proben ausgewerten sind, können die Hilfsgüter in Tripoli, Zwara und Ubari verteilt werden. Wir freuen uns, daß der Transport, wenn auch mit einer deutlich verlängerten Laufzeit als geplant, geklappt hat!

Anbei noch zwei Bilder wie Kinder Racing-Aid sehen…

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RACING AID 3

Am Montag  gegen 17 Uhr hat der vollgepackte Container mit Krankenhausbetten, Röntgenbildbetrachter, EKG, Beatmungsgerät, Seife, Desinfektionsmittel, Sauerstoffkonzentrator, Blutgasanalysegerät, Spezialmikroskop zur Diagnostik von Augenverletzungen, Zentrifuge, Rollstühlen, Rollatoren, Krücken, Rehamaterial, Gefäßprothesen, Nudeln, Babynahrung, Windeln, Infusionen, Verbandsmaterial und Spielsachen Hemmingen verlassen.

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Er wird über Bremen und Malta nach Tripoli reisen, wo er von Dr. Ismail Sanusi in Empfang genommen wird. Dr. Sanusi wird die Verteilung an die Krankenhäuser leiten, wie er dies auch schon bei Racing Aid 2 gemacht hat.

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Resumme RACING AID 2

Die medizintechnischen Geräte, die wir nach Libyen gebracht haben, werden seit dem Eintreffen im Hospital in Zwara genutzt.

  • Die Rollstühle, Krücken und Rollatoren wurden an die Verwundeten verteilt.
  • Ein LKW mit Verbandsmitteln, OP-Material und Nahrungsmittel wurde in die umkämpfte Stadt Ghadames gesendet.
  • Dr. Ismail Sanusi hat die Gefäßprothesen der Firma Jotec/Hechingen ins das Tripoli Medical Center gebracht, wo sie einige Amputationen verhindern konnten.
  • Das OP-Besteck wird zum Teil im Hospital in Zwara, zum Teil in Krankenhäusern in Tripoli und Misrata genutzt.
  • Ein Teil der Nahrungsmittel wie Thunfisch, Milch, Zucker, Kaffee, Tee wurden in das “Pfadfinder Hauptquartier Zwara” gebracht und von dort aus verteilt. Dieses war das Logistikzentrum der Versorgung während des Krieges.
  • Reis, Nudeln, Dosengemüse wurden im Haus von Herrn ZAID KUTHARA abgegeben, in welchem eine Gemeinschaftsküche  zur Versorgung  zahlloser  Menschen  in der Region ZWARA  eingerichtet war.
  • Damenbinden, Windeln, Feuchttücher, Spielsachen, Babynahrung wurden beim Vorsitzenden des Roten Halbmondes Libyen in Zwara, Herrn FATHI KHARTOUL, abgegeben, welcher für die Verteilung dieses Materials zuständig war.
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Danksagung aus Libyen

Anbei drei übersetzte Dankesschreiben aus dem Hilfsgebiet.

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neue Hilfe – Racing-Aid 3

Am 31.10.11 werden wir für Racing Aid 3 einen Container beladen, in dem
medizinisches Equipement, Verbandsmittel, Betten, Gefäßprothesen,
Extremitätenprothesen, Rollstühle und Rollatoren direkt nach Tripoli
verschifft werden.
Nach langer Suche ist es uns gelungen, eine Reederei zu finden, die Tripoli
trotz der High-Risk Region anfährt, und ein befreundeter Arzt wird vor Ort
die Verteilung der medizinischen Hilfsgüter leiten. Die Ankunft des Containers
ist für Mitte November geplant. Zwischendurch haben wir heute Gefäßprothesen
per Flugzeug auf den Weg in ein Feldlazarett gebracht, um zumindest ein paar
Amputationen durch rekonstruktive Operationen vermeiden zu können. Für den
Transport des Containers benötigen wir noch Geldspenden.

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Neues aus Djerba (Text und Fotos Andreas Henschel)

Die Welle der erforderlichen Planänderungen reißt nicht ab. Neue Ereignisse und Informationen fordern uns, sofort darauf zu reagieren. Die Flüchtlingslager um Remada, Djerba und Tataouine haben sich sehr geleert. Natürlich sind alle froh, doch so schnell zurück in ihre Heimat gehen zu können. Wir freuen uns für diese Menschen, stehen aber vor dem Problem nicht einfach mehr in den Lagern abladen zu können.

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Für uns ist das ganze Ausmaß erst jetzt ersichtlich. Außerhalb der Lager sind tausende Flüchtlinge von tunesischen Familien aufgenommen worden. Sie wurden registriert und über sogenannte Ausgabestellen versorgt. Unsere Aufgabe ist nicht ganz leicht,  einzuschätzen wie die Entwicklung der nächsten Tage und Wochen verläuft. Die Entscheidung, welchem Lager bzw. welcher Ausgabestelle wir am nötigsten und effektivsten helfen können, steht an. Letzte  Nacht wurden Nahrungsmittel, Kinderausstattung und Verbandsmittel für Tripoli und ein Waisenhaus auf libysche LKW verladen. Unsere Abendmahlzeit danach um 2:30 Uhr war fast schon ein Frühstück.

Es ist Mittwoch, 8 Uhr morgens.  Aziz, ein sehr gewissenhafter Mensch aus Zwara in Libyen ist mit 2 LKW gekommen. Ich freue mich, ihn zu sehen. Seit vielen Jahren haben wir Kontakt. Alles was er übernimmt, weiß ich in zuverlässigen und ehrlichen Händen. Er wird die Versorgung libyscher Krankenhäuser mit medizinischer Ausrüstung und einem Teil der Lebensmittel übernehmen.  Die komplette Einrichtung von 2 OP Sälen, Beatmungs- sowie EKG-Geräte und weitere wertvolle  Stücke sind dabei.

Noch einen anderen Grund zur Freude gibt es. Allen Unkenrufen zum Trotz, die 4 Tonnen Kartoffeln und das Gemüse sind wie aus dem Laden, einfach top. Youssef  Ben Slama, Vorsitzender der“ Noor Association for Humanitarian Relief“ ist unser ständiger Begleiter. Er organisiert, beantwortet Fragen, dolmetscht und stellt Verbindung zu Kontaktleuten her. Gleiches tut auch Martina für uns, die in ihrer Freizeit schon lange in der Humanitären Hilfe tätig ist.

Ein seltsamer Schauer überfällt mich als ich heute gemalte Bilder von Flüchtlingskindern sehe. Man braucht kein Psychologe zu sein um in diese Seelen schauen zu können. Kein Wunder, dass uns solche Momente in der Wichtigkeit unserer Hilfslieferung bestärken. Auch heute wird es spät werden, denn neben der Arbeit werden wir immer wieder zu einer kurzen geselligen Runde gebeten. Man möchte mit uns reden, uns die Freude zum Ausdruck bringen über die Hilfe aus Deutschland, über soviel Anteilnahme in „Alemania“. Kusshände von Männern ist etwas sehr ungewöhnliches für uns, wir spüren aber, dass sie von Herzen kommen, wie viel Dankbarkeit sie ausdrücken.

Wenn wir anhalten sind sofort viele Hände zur Stelle die uns behilflich sind. Das ist gut, denn fast 50 Tonnen sind insgesamt zu bewältigen. Auf den Fahrzeugen selbst arbeiten ausschließlich wir. Ein paar Lebensmittel werden wir auf dem LKW lassen. Uns ist von einer Stelle in den Bergen vor Matmata berichtet worden, wo auch große Not herrscht und  wir uns diese  ansehen wollen. Bis dahin wissen wir auch wo wir unsere übrigen 2 Fahrzeuge treffen. Sie haben Stellen am Wüstenrand vor den Toren von Douz. angefahren. Gemeinsam werden wir dann den langen Rückweg in den Norden antreten.

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Neuigkeiten von Unterwegs (Fotos und Text Andreas Henschel)

Nach einer ruhigen aber langweiligen Zugfahrt bei schönem Wetter durch die Schweiz erreichen wir spät in der Nacht Novara.Italien empfängt uns im Regen. Wir haben viel Zeit, denn uns ist eine 8 stündig verspätete Abfahrt der Fähre von Genua nach Tunis, bestätigt worden.Wir übernachten 140 km vor Genua im Freien. Die Hektik des Hafens werden wir am Sonntag noch zur Genüge spüren.

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Die Zollabnahme verläuft relativ unkompliziert. Zum Glück haben wir in dieser Zeit keinen Regen.Nach Erledigung aller Formalitäten, ist es Zeit, Marc zu überraschen, der heute seinen Geburtstag hat. Mit nunmehr 9 Stunden Verspätung, gegen Mitternacht, endlich das Ablegen der Fähre. Wir müssen noch kurzfristig unseren Zeit- und Übernachtungsplan für Tunesien ändern da die Verspätung für alle eine zusätzliche Belastung bedeutet.

Zeitreserven sind zwar eingeplant, sie aber schon zu Beginn einer Tour anzutasten tun man ungern. Nach einer sonnigen Fahrt über das Mittelmeer erreichen wir erst  gegen  nach Mitternacht Tunis. Die Zollabfertigung läuft dank Unterstützung des tunesischen roten Halbmondes relativ zügig ab, so das wir „schon“ nach   4 Stunden unser eigentlich geplantes Nachtlager in Nabeul  anfahren können.

Dort werden wir uns im Verlauf des Vormittags trennen um unsere Ziele zu erreichen.

 Fotos und Text   Andreas Henschel

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…und es geht weiter

Mit unserer Aktion 1Plus konnten wir insgesamt 2 Paletten mit Lebenmittel -und Hygieneartikel zusätzlich sammeln. Weiterhin konnten 250 Euro für Medikamente gesammelt werden.

Nach einem dringenden Spendenaufruf aus dem Hilfsgebiet ist es uns gelungen eine Palette ,im Wert von 40.000€, mit Infusionen und Gefäßprothesen als Spende zu bekommen.

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Heiße Phase

In wenigen Tagen geht es wieder los und der Konvoi startet. Hier ein paar Informationen aus ersten Hand von Ellen.

Alle Helfer sind schwer aktiv um die bereits gelagerten Spendengüter zu zählen,
wiegen, sortieren und Zolllisten zu schreiben. Noch diese Woche holen wir ab : 

  • 4 Ultraschallvernebler
  • 35 Rollatoren
  • 7 Rollstühle
  • 1 Sauerstoff-Oxygenator
  • 3 Europaletten Babynahrung & Milchpulver

Nächsten Montag holen wir 10 Europaletten Verbandsmaterial und Damenbinden
bei Hartmann in Herbrechtingen ab. Das Krankenhaus Crailsheim spendet :

  • 5 Krankenhausbetten
  • 2 OP-Tische
  • 2 OP-Lampen
  • 2 Kühlschränke
  • 1 Sterilisationsgerät
  • 1 EKG
  • 1 Defibrillator
  • 1 Röntgenbildbetrachter
  • 2 Pulsoxymeter
  • 1 komplette OP-Ausstattung 
  • 1 Babywaage

Am kommenden Samstag starten wir eine neurliche Sammelaktion. Diesmal bei DM und Rewe in Vaihingen an der Enz. Die Aktion heißt

1Plus

Jeder Kunde wird gebeten, zu seinem Einkauf einen weiteren Artikel für unsere Spendenaktion mit einzukaufen. Bei den ersten Aktionen 1Plus konnten wir bei Edeka bereits über 1,5 Tonnen
Lebensmittel sammeln.

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es geht Richtung Heimat (Text und Fotos Andreas Henschel)

Wir sind unterwegs gen Norden, viele Kilometer liegen vor uns. Unsere Fähre wird morgen Mittag Tunis in Richtung Genua, verlassen.

 Übernachtet haben wir am weiten Strand vor Gabes. Dort haben wir uns am Lagerfeuer lange über die vergangenen Tage unterhalten. Bei aller Freude über die sich zunehmend entspannende Lage in Libyen, haben wir zum Teil gemischte Gefühle. Wir waren auf die schlimmsten Bilder und Situationen in den Lagern vorbereitet, die  Hilfe aber ganz schnell neu zu koordinieren, erforderte sehr viel Flexibilität.

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Einerseits erzählen uns die Männer mit Tränen in den Augen von sinnlosen Greueltaten wie wir sie kaum im Fernsehen sahen, anderseits aber auch, wie sie von den Tunesiern mit unheimlicher Gastfreundschaft empfangen wurden. Tunesier leisteten „erste Hilfe“, bis auch bei ihnen vieles knapp wurde. So musste zum Beispiel selbst Wasser rationiert werden, da so schnell kein Nachschub zu beschaffen war. Gerade erreicht uns die Information, dass die ersten medizinischen Geräte einsatzbereit sind und die ersten mitgebrachten Krankenhausbetten belegt wurden.

Wir sind sicher, unsere Hilfe war wichtig und in der Gewissheit, mit zuverlässigen Menschen die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben, fahren wir zurück. Wir werden weiterhin in engem Kontakt mit unseren Verbindungsleuten in Libyen und Tunesien stehen. Persönlich werden einige von uns, mich eingeschlossen, Anfang November vor Ort sein.

Den Dank all jener, denen wir helfen durften, möchten wir allen Spendern hiermit zum Ausdruck bringen.

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